3. Mai, Becca feiert 17. Jubiläum!
Wochen vorher mal ich mir den Tag schon immer aus. Den Tag.
Und genau einen Tag vorher hab ich schon fast sowas wie Angst, und ich kann nie sagen, woher das kommt.
Bis der Tag dann kommt, denn dann trifft es mich wie ein Faustschlag. Mitten in die Fresse.
Das Aufstehen ist aber immer total toll, Mama weckt mich und es steht Kuchen da, mit Kerzen zum Auspusten. Puuuust!
Dann mit Papa telefonieren und wir gratulieren uns gegenseitig, denn er hat heute auch Geburtstag. Anziehen, Schminken, Kram halt.
Auf dem Weg zur Schule wird mir etwas mulmiger, schreiben wir dort eine Ex oder werd ich da ausgefragt?
Umarmungen, als die erste sieht, dass ich da bin. Ich liebe Umarmungen, vor allem wenn sie von Herzen kommen! Alles prima.
Die erste Doppelstunde vergeht etwas langsam, da schlägt die Stimmung um in mir drin. Weil ich eigentlich weiß, dass ich mir mal wieder zu viel erwartet hatte.
Pause und es kommen mehr Leute. Die an mir vorbeigehen. Bis die Nächste merkt, dass sie mich kurz drücken muss und ein paar weitere sich auch aufraffen können. Aber das ist okay, ich gehe ja erst seit der 7ten mit den Meisten hier zusammen in eine Klasse und ich bin auch nicht wichtig.
Meist gehörter Satz an dem heutigen Tag: "Dein Geschenk bekommst du irgendwann mal! "
Von Freunden.
Wisst ihr, ich brauche gar keine Geschenke. Es ist mein Geburtstag. Ein Tag. Und was ich mir von diesem Tag wirklich erhofft hatte; wie die anderen unzähligen Male auch; war das Gefühl, besonders zu sein. Einmal im Jahr. Ich will nur einmal spüren, wie es sich anfühlt, wenn man wichtig ist. Indem man mir Zeit schenkt. Aufmerksamkeit. Nicht in Form von lieblos hingeklatschen Facebook Meldungen von Leuten die sonst nie mit mir reden würden.Vielleicht in Form eines kleinen Geschenkes oder Briefes. Egal. Ich will auch mal wichtig sein. Aber ich darf anscheinend nicht.
Mein Leben lang habe ich versucht, so vielen Leuten wie möglich zu gefallen. Ihnen genau dieses Gefühl zu geben, das ich auch mal haben möchte.
Aber es nützt nichts. Denn es endet jedes Mal gleich. Ich sitze, an meinem Geburtstag, weinend auf dem Sofa und frage mich, was ich falsch mache. Das war jetzt das letzte Mal. Ich gebe mir jetzt selber das Gefühl, was Besonderes zu sein. Nur heute. Weil ich jetzt lernen werde, einen Scheiß auf die Taten anderer zu geben. Weil ich nicht mehr an meinem Geburtstag weinen will. An dieser Stelle einen großen Dank an alle, die mein Herz schneller schlagen lassen: Das Mädchen, das alles für mich tut, um mich glücklich zu machen, obwohl ich sie noch nie in Echt drücken durfte. Alle die Geisteskranken, die über meine schlechten Witze lachen und zwar ehrlich. Der Junge, der es sich zur Tradition gemacht hat, mir am Wochenende nach meinem Geburtstag ein paar Blumen zu bringen - obwohl er nun weit weg wohnt. Ich wünsche mir so sehr, dass es auch dieses Jahr passiert. Ich feiere mich nun selbst mit meiner Mama, weil wir cool sind.
Wochen vorher mal ich mir den Tag schon immer aus. Den Tag.
Und genau einen Tag vorher hab ich schon fast sowas wie Angst, und ich kann nie sagen, woher das kommt.
Bis der Tag dann kommt, denn dann trifft es mich wie ein Faustschlag. Mitten in die Fresse.
Das Aufstehen ist aber immer total toll, Mama weckt mich und es steht Kuchen da, mit Kerzen zum Auspusten. Puuuust!
Dann mit Papa telefonieren und wir gratulieren uns gegenseitig, denn er hat heute auch Geburtstag. Anziehen, Schminken, Kram halt.
Auf dem Weg zur Schule wird mir etwas mulmiger, schreiben wir dort eine Ex oder werd ich da ausgefragt?
Umarmungen, als die erste sieht, dass ich da bin. Ich liebe Umarmungen, vor allem wenn sie von Herzen kommen! Alles prima.
Die erste Doppelstunde vergeht etwas langsam, da schlägt die Stimmung um in mir drin. Weil ich eigentlich weiß, dass ich mir mal wieder zu viel erwartet hatte.
Pause und es kommen mehr Leute. Die an mir vorbeigehen. Bis die Nächste merkt, dass sie mich kurz drücken muss und ein paar weitere sich auch aufraffen können. Aber das ist okay, ich gehe ja erst seit der 7ten mit den Meisten hier zusammen in eine Klasse und ich bin auch nicht wichtig.
Meist gehörter Satz an dem heutigen Tag: "Dein Geschenk bekommst du irgendwann mal! "
Von Freunden.
Wisst ihr, ich brauche gar keine Geschenke. Es ist mein Geburtstag. Ein Tag. Und was ich mir von diesem Tag wirklich erhofft hatte; wie die anderen unzähligen Male auch; war das Gefühl, besonders zu sein. Einmal im Jahr. Ich will nur einmal spüren, wie es sich anfühlt, wenn man wichtig ist. Indem man mir Zeit schenkt. Aufmerksamkeit. Nicht in Form von lieblos hingeklatschen Facebook Meldungen von Leuten die sonst nie mit mir reden würden.Vielleicht in Form eines kleinen Geschenkes oder Briefes. Egal. Ich will auch mal wichtig sein. Aber ich darf anscheinend nicht.
Mein Leben lang habe ich versucht, so vielen Leuten wie möglich zu gefallen. Ihnen genau dieses Gefühl zu geben, das ich auch mal haben möchte.
Aber es nützt nichts. Denn es endet jedes Mal gleich. Ich sitze, an meinem Geburtstag, weinend auf dem Sofa und frage mich, was ich falsch mache. Das war jetzt das letzte Mal. Ich gebe mir jetzt selber das Gefühl, was Besonderes zu sein. Nur heute. Weil ich jetzt lernen werde, einen Scheiß auf die Taten anderer zu geben. Weil ich nicht mehr an meinem Geburtstag weinen will. An dieser Stelle einen großen Dank an alle, die mein Herz schneller schlagen lassen: Das Mädchen, das alles für mich tut, um mich glücklich zu machen, obwohl ich sie noch nie in Echt drücken durfte. Alle die Geisteskranken, die über meine schlechten Witze lachen und zwar ehrlich. Der Junge, der es sich zur Tradition gemacht hat, mir am Wochenende nach meinem Geburtstag ein paar Blumen zu bringen - obwohl er nun weit weg wohnt. Ich wünsche mir so sehr, dass es auch dieses Jahr passiert. Ich feiere mich nun selbst mit meiner Mama, weil wir cool sind.
Hey meine Liebe ..
AntwortenLöschenich habe das stöbern auf deinem Blog sehr genossen
ich drück dich ganz doll
fühl dich geherzt
danke.
deine M.-
Oh je mine..da bin ich wohl auch Schuld! Den ganzen Tag hab ich mir gedacht: 'Mist, jetzt hab ich Becca immer noch nicht gesehen!'. Durch die verdammte Aufführung konnte ich dir nur ganz kurz gratulieren. Tut mir verdammt Leid, wirklich! Wie wärs: Du, ich, Krissi und Charly Eis essen gehen? Bissl chillen und lustige Fotos machen? Ich lad dich ein!
AntwortenLöschenDas war echt schade, Jess.
LöschenKlingt super (: <3